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 Hikari Yokoyama teilt ihre Gedanken zum Gastgeben
DIE DETAILS MACHEN DEN UNTERSCHIED

Hikari Yokoyama teilt ihre Gedanken zum Gastgeben

Was zeichnet eine wirklich gute Gastgeberin aus? Das Essen, das Ambiente, das Outfit? In dieser festlichen Jahreszeit haben wir einige unserer Favoritinnen – herausragende Gastgeberinnen – eingeladen, ihre Einsichten zu den Hosting-Details zu teilen, auf die Sie achten sollten.

In unserem abschließenden Editorial reden wir mit Hikari Yokoyama, Gründerin Gründerin des Designstudios Naum House und der Floristikmarke Naum Flower. Geboren in Tokio, aufgewachsen in Chicago und wohnhaft in London, ist sie bekannt für ihre einzigartige kuratorische Herangehensweise an Veranstaltungen, mit Fokus auf Vintage-Styles und nachhaltige Elemente. Wir verbrachten den Nachmittag in ihrem Zuhause in Marylebone, während sie die letzten Details für das Dinner arrangierte, um über Multitasking, das kreative Gestalten und die Kraft guter Musik zu sprechen.

Maxikleid aus fließendem Crêpe mit Twist-Detail

Welche Rolle übernehmen Sie am liebsten, wenn Sie Gastgeberin sind?

Üblicherweise richten wir rund um die Feiertage viel aus – es geht fast pausenlos! Mich begeistert vor allem die kreative Seite; das macht mir mehr Spaß und fühlt sich weniger nach Arbeit an. Ich mache gerne Dinge mit meinen eigenen Händen. Es mag es, in diese Stimmung einzutauchen, aber man muss sich dafür Zeit nehmen. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal einen Kranz gebunden, und meine Tochter und ich fertigen immer gemeinsam Weihnachtsdekoration an. An den Feiertagen dreht sich vieles ums Einkaufen, doch es ist wirklich sehr schön und sinnstiftender, sich auf haptische Tätigkeiten einzulassen: Backen, Kochen, Geschenke oder Dekorationen anfertigen.

Das hängt von der eigenen Familie und den persönlichen Vorlieben ab, aber meine Familie hilft begeistert mit. Wenn Sie ein besonderes Menü vorbereiten, macht es Sinn, alles im Voraus zu planen und zu besorgen und bereitzustellen – wobei jeder eine Aufgabe übernehmen sollte. So entsteht am Ende ein Gefühl von Verbundenheit. Manchmal ist mein Lieblingsmoment sogar das gemeinsame Abwaschen. Heutzutage sind wir ständig am Computer und am Smartphone, daher ist dies eine wunderbare Gelegenheit, etwas mit den Händen zu tun, in die Düfte und Texturen einzutauchen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Langes Seidenkleid mit Korsage und Gürtel

Welchen Willkommensdrink servieren Sie am liebsten?

„Ich begeistere mich wirklich für unterschiedliche Drinks. Momentan mag ich Bergamotte – ein herrlicher zitrischer Geschmack, leicht bitter, eine Stufe über der Limette, aber ideal für einen großartigen Cocktail. Das ist auch etwas, woran die Leute gerne teilhaben: Cocktails mixen. Ich finde auch, dass man das Endergebnis mehr zu schätzen weiß, wenn man dabei mitgeholfen hat.“

Was ist Ihr bevorzugter Look als Gastgeberin?

„Zu Hause gastzugeben ist großartig, weil man nicht in die Kälte hinausgehen muss. Ich weiß auch, dass ich unweigerlich auf dem Boden sitzen oder mich hinkauern werde, um mit meiner Tochter zu sprechen – deshalb trage ich nichts allzu Aufwendiges oder Steifes. Mich frei bewegen und wohlfühlen zu können ist mir sehr wichtig. Gäste merken, wenn das nicht der Fall ist. Ich möchte mich nicht eingeengt und unbequem fühlen und auch nicht übertrieben kostbar wirken.“

Maxikleid aus Seidenorganza mit Kirschblütenprint

Welche Empfehlung würden Sie jemandem geben, der nach Inspiration für den perfekt gedeckten Tisch sucht?

„Ich arbeite am liebsten mit Saisonalem – aus Liebe zur Natur. Angesichts der Lage auf unserem Planeten halte ich es für unerlässlich, dass wir unsere Vorstellung von Schönheit neu definieren. Ich finde es außerdem wunderbar, wenn man in der Stadt lebt und das, was draußen ist, nach drinnen holt. Im Winter können das Zweige, immergrünes Laub, Hagebutten, Tannenzapfen, getrocknete Blumen, Bänder sein... Für Farbakzente kann man eher auf Obst und Gemüse setzen als auf Schnittblumen. Die Erzeugnisse von Natoora stammen alle aus der Region und sind saisonal, und sie sehen genauso gut aus, wie sie schmecken. Ich vermeide jegliches Einwegplastik, daher sollte es entweder etwas sein, das Sie immer wieder verwenden können, oder etwas Kompostierbares. Tischdekorationen und Kerzen leisten in den Wintermonaten, wenn Blumen keine Saison haben, viel.“

Welche Elemente haben Sie für das heutige Tablescaping verwendet?

„Ich habe eine Vintage-Schale mit Fuß verwendet, die ich auf Etsy gekauft habe. Und dann habe ich sie mit Radicchio, Muskatellertrauben, einigen köstlichen tiefroten Tomaten und einem aufgeschnittenen Granatapfel arrangiert. Auf jeden Teller habe ich eine weiße Narzisse gelegt, die wir (Naum Flower) selbst gezogen haben, indem wir die Zwiebeln vorgetrieben haben. Das Vortreiben von Zwiebeln mache ich übrigens jeden Winter. Dabei nehme ich Pflanzen, die im Freien erst im zeitigen Frühjahr blühen würden, und lasse sie glauben, es sei bereits Frühling, indem ich sie drinnen mit Wärme, Licht und Wasser versorge.“

Was sind Ihre wichtigsten Empfehlungen für ein müheloses Erlebnis?

„Ich würde sagen: Vermeiden Sie Multitasking und halten Sie sich den Tag frei. Sie können sich nicht auf den Prozess einlassen, wenn Ihre Aufmerksamkeit anderweitig beansprucht wird. Machen Sie es sich so einfach wie möglich – während der Feiertage landet ein Großteil der zusätzlichen Arbeit, die alles für alle anderen besonders und schön machen soll, auf den Schultern der Frauen. Viele Frauen setzen sich selbst enorm unter Druck, damit alles perfekt ist. Lassen Sie sich die Elemente liefern und übernehmen Sie nur den Teil, den Sie lieben. Greifen Sie zu Geschenktüten statt jedes Geschenk einzeln einzuwickeln. Nehmen Sie Abkürzungen, wo immer es nötig ist, bitten Sie andere um Unterstützung und halten Sie alles so einfach wie möglich.

Ihre Gefühlslage am Tag wirkt auf alle. Wenn Sie gestresst sind und herumhetzen, fällt es den anderen schwer, sich zu entspannen. Im Laufe der Jahre habe ich erkannt: Den meisten Menschen ist es nicht so wichtig, ob das Essen nicht perfekt ist oder die Geschenke etwas bescheidener ausfallen – es kommt vielmehr auf die allgemeine Atmosphäre an. Für ein einmaliges Event, bei dem Sie Gastgeberin oder Gastgeber sind, halte ich Musik und Licht für sehr wichtig, da sie von dem Moment an, in dem die Gäste eintreffen, die Atmosphäre prägen. Wenn Ihre Gäste eintreffen, sind Sie idealerweise bereit, voll präsent zu sein.“

Smoking-Shirt mit Stoffband, Merino-Kaschmir-Weste mit geripptem Rundhalsausschnitt, Forever-Smoking-Hose mit weitem Bein

Welchen Aspekt der Weihnachtszeit mögen Sie am meisten?

„Für mich dreht sich in der Weihnachtszeit wirklich alles um die Familie. Ich lebe im Ausland, daher sehe ich meine Familie nicht so oft, und leider werde ich sie dieses Jahr weder zu Weihnachten noch zu Thanksgiving sehen. Ich liebe diese Zeit ohne Ablenkungen – einfach zusammen sein, ohne das Gefühl, in tausend verschiedene Richtungen zu rennen. Es ist eine Zeit im Jahr, in der alle gleichzeitig gemeinsam entschleunigen können.“