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Tiffanie Darke spricht über Selbstvertrauen und bewussten Konsum
FEMALE VOICES

Tiffanie Darke spricht über Selbstvertrauen und bewussten Konsum

Wer hört nicht gern inspirierenden Frauen zu? Anlässlich des Internationalen Frauentags starten wir unsere Kampagne Female Voices zur Unterstützung von Smart Works: Sie rückt intelligente Frauen aus verschiedenen Branchen ins Spotlight, um Themen wie Karriere, Style und mehr zu beleuchten. 

Unser nächster Gast ist Tiffanie Darke, Schriftstellerin, Autorin, Redakteurin und Aktivistin, die sich auf Fashion spezialisiert. Nach einer Laufbahn als Moderedakteurin der Sunday Times begann Darke, die Branche und unser Kaufverhalten unter die Lupe zu nehmen, um herauszufinden, wie wir langfristig nachhaltigen Wandel bewirken können sowie all die Kreativität und das Selbstvertrauen feiern können, die die Modewelt mit sich bringt. Das Ergebnis? Ihre Rule of Five Kampagne – eine Einladung, bedachter zu shoppen. 

Seit 20 Jahren arbeitet Darke zudem mit Smart Works zusammen: als Vorstandsmitglied, Interim-CEO und heute als Botschafterin. Sie ist Beweis dafür, dass großartiger persönlicher Stil nicht auf Kosten des Planeten gehen muss, dass überlegter Konsum bereichernd sein kann und dass nichts so wirkungsvoll ist, wie Frauen mit dem Selbstvertrauen auszustatten, das sie für ihren Erfolg brauchen.   

Was hat Sie dazu inspiriert, im Bereich der Nachhaltigkeit zu arbeiten?

Ich wurde als Journalistin ausgebildet und bin erst später in die Mode gewechselt – genau in der Phase, in der alles demokratisiert wurde. Die Einkaufsstraßen boomten, und alles, was auf den Laufstegen zu sehen war, war plötzlich in den Einkaufsstraßen verfügbar – sehr zugänglich und erschwinglich. Doch in all der Zeit habe ich mir selbst als Journalistin nie die Frage gestellt, woher meine Styles kamen.

Erst während der Pandemie, als sich viele Fragen stellten, begann ich, mir genau diese Frage zu stellen: Woher kamen meine Styles? Und mir wurde klar, dass ich es nicht wusste. Also habe ich mich im Thema Nachhaltigkeit weitergebildet. Ich beschloss, am besten dort zu arbeiten, wo ich mich wirklich auskenne – in der Mode – und zu sehen, ob ich diese Branche, die ich liebe, nicht ein wenig verantwortungsvoller machen könnte.

Glauben Sie, dass es eine Welt gibt, in der Nachhaltigkeit und Mode koexistieren können? 

Absolut. Mode leistet so viel: Sie ist Kultur, Kreativität, Identität, Selbstvertrauen. Darauf sollten wir nicht verzichten. Sie bereichert unsere menschliche Erfahrung. Ich möchte daher niemals, dass sie verschwindet. Aber ich denke, es gibt Wege, wie wir mit ihr umgehen und wie wir Styles tragen, die verantwortungsvoller sind. Genau das versuche ich herauszufinden.

„Die Mode bietet so viel, aber es gibt Möglichkeiten, wie wir verantwortungsvoller mit ihr umgehen können.“

Das führt uns direkt zu Ihrer Rule of Five Kampagne. Wie kamen Sie darauf, dass fünf die ideale Anzahl an Investment-Styles pro Jahr ist? 

Ich begann damit, Mode im Sinne von Mieten, Reparieren und Recyceln zu betrachten – deutlich bessere Wege, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Dann erschien dieser Bericht des Hot or Cool Institute, einem Think-Tank für Klimafragen. Er wertet im Grunde alle Zahlen aus und dreht sich darum, dass die Modebranche sich das Ziel gesetzt hatte, ihre Emissionen bis 2030 im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel zu senken. Fazit? Es war ein unerreichbares Ideal.  

Der einzige Weg, unsere Umweltbelastung zu verringern, besteht darin, unseren Konsum drastisch zu senken. Das bedeutete, dass das für praktisch alle in der westlichen Welt lediglich fünf Styles pro Jahr sind – eine ziemlich radikale, aber zugleich greifbare Zahl.

Es bedeutet nicht, nichts mehr zu shoppen, sondern viel überlegter zu wählen, was Sie kaufen. Als ich mich damit befasste, dachte ich mir: Das muss ich tun. Ich wollte prüfen, ob es möglich wäre, mit nur fünf Styles pro Jahr weiterhin großen Spaß an der Mode zu haben und zugleich eine äußerst funktionale Garderobe aufzubauen.

„Ich hatte diese mathematische Formel im Kopf: 80% Ihrer Garderobe sollten aus Basic-Styles bestehen und 20% aus echten Statement-Pieces.“

Wie gehen Sie dabei vor? Woher wissen Sie, welche fünf Dinge für Sie persönlich die richtigen sind? 

Ich begann mit einer umfassenden Bestandsaufnahme meines Kleiderschranks: Was besitze ich? Was funktioniert? Was funktioniert nicht? Was fehlt? Die fehlenden Styles wurden zu meinen fünf Einkäufen des Jahres. 

Mir wurde klar, dass man ergänzen muss, daher erlaube ich mir vier Secondhand-Käufe pro Jahr. Ich musste [zudem] Activewear ausschließen: Ich liebe Yoga, ich schwimme gern, ich gehe viel mit dem Hund spazieren – und diese Teile nutzt man schnell ab. Also erlaube ich mir Activewear zusätzlich dazu. 

Außerdem merkte ich, dass all die Styles, die ich kaufte, eigentlich ziemlich langweilig waren, weil ich versuchte, ausschließlich clevere, funktionale, grundlegende Basic-Styles zu wählen. Im September war ich von meinem Kleiderschrank völlig gelangweilt, weil alles schwarz, beige, weiß und marineblau war – er hatte keine Persönlichkeit mehr. Und so kam ich auf die Formel: 80% der Garderobe sollten aus verlässlichen Basic-Styles bestehen, die wirklich etwas leisten und die man jeden Tag tragen kann. Und 20% sollten echte Statement-Styles sein – die Art von Pieces, die Blicke auf sich werfen. Doch mir wurde klar, dass das nicht reicht, deshalb setze ich dieses Jahr auf 60:40.

Was hat Sie dazu inspiriert, Botschafterin für Smart Works zu werden?

Als ich noch Moderedakteurin war, merkte ich, dass all die Styles, die ich kaufte, eigentlich ziemlich langweilig waren, weil ich versuchte, ausschließlich clevere und funktionale Basis-Styles zu wählen. Und ich wollte mit einer Organisation zusammenarbeiten, die wirklich etwas zurückgibt.

So stieß ich auf Smart Works und konnte kaum glauben, welche Wirkung sie entfalten. 63% der Frauen, die das Angebot von Smart Works in Anspruch nehmen, finden innerhalb eines Monats danach einen Job – eine wirklich beeindruckende Zahl. 

Das Schönste daran ist, mit all den Frauen zu sprechen, die unterstützt werden. Sie sind so inspirierend. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Hintergründen, aus ganz verschiedenen Lebensbereichen. Sie stehen vor so vielen Herausforderungen, doch allen gemeinsam sind eine echte innere Widerstandskraft und der Wunsch, ihre Selbstbestimmung zurückzugewinnen. In dieser Phase eines Menschen da zu sein und ihn wirklich bei diesem Schritt zu unterstützen, ist etwas äußerst Wichtiges.

„Das Beste an Smart Works ist, mit all den Frauen zu sprechen, die davon unterstützt werden. Sie sind so inspirierend.“ 

Was macht Ihrer Meinung nach den perfekten Style für ein Vorstellungsgespräch aus?

Bei Smart Works sagen wir: Das Wichtige ist, dass Sie authentisch wirken, wenn Sie den Raum betreten. Das können Sie nur, wenn sich nicht den Kopf über Ihren Look zerbrechen. Das hinterlässt keinen guten Eindruck.

Sie sollten sich in Ihrem Outfit wirklich wohlfühlen und nicht über Ihren Style nachdenken müssen. Das ist der erste Punkt. Zweitens: Scheuen Sie sich nicht vor Farben, Prints und Dingen, die Sie glücklich machen. Freude strahlt aus – und steckt an.  

Wie bringen Sie all diese unterschiedlichen Rollen in Ihrem Leben in Einklang?

Ich halte die Idee von Balance für einen völligen Mythos. Ich glaube nicht, dass man wirklich ausbalanciert sein kann!

Sie haben Kinder, Tiere, einen Job, ein Haus – all das läuft parallel. Die Illusion, alles im Griff zu haben, kommt mit viel Übung. Ich finde auch, dass Sie mit sich selbst nachsichtiger sind. Wenn Dinge schiefgehen, kommt man nicht um ein „Sorry“ umher. Und die meisten Menschen verstehen das. 

Wie schalten Sie ab? 

Ich mache Yoga und schwimme in den Teichen von Hampstead – wie jede klischeehafte Nord-Londonerin. Ich gehe frühmorgens mit unserem Hund in Hampstead Heath spazieren. Dort sind so viele Frauen unterschiedlichsten Alters unterwegs – es ist eine sehr unterstützende Gemeinschaft. Wenn Sie morgens dort sind und von Achtzigjährigen umgeben sind, die seit 50 Jahren in der Heath spazieren gehen, können Sie Ihr Herz ausschütten. Die hören Ihnen zu.  

„Ich halte die Idee von Balance für einen völligen Mythos. Ich glaube nicht, dass irgendjemand wirklich ausbalanciert sein kann!“

Wir unterstützen Smart Works

Wir sind stolz darauf, unsere Kampagne Female Voices am Internationalen Frauentag zur Unterstützung von Smart Works zu starten.

Smart Works ist eine britische Wohltätigkeitsorganisation, die arbeitssuchende Frauen für Vorstellungsgespräche und den Erfolg im Beruf einkleidet und coacht. Seit 2013 hat Smart Works über 45.000 Frauen an 11 Standorten unterstützt. 2025 eröffneten sie ihren 12. Standort in Bristol, einer Region mit nachweislichem Bedarf und seit April wurden jährlich 10.000 Frauen in ganz Großbritannien unterstützen.

Anlässlich unserer Kampagne spendet ME+EM an Smart Works, um deren großartige Arbeit zu unterstützen und zu fördern. Erfahren Sie mehr über die Organisation via smartworks.org.uk. 

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